The Subtle Art of not Giving a Fuck- oder die ersten Tage des Jahres 2015 (+Motzerei und vielen Ideen, falls Ihr mal… äh, dazu jetzt mehr)

So, krank seit 29.12. … ein Silvester auf der Couch, dahinleidend, darbend, gestört von den Böllern…. erst fies Magen-Darm, dann direkt im Anschluss und auch bis jetzt eine fiese Mandelentzündung. (Man ist die /war die FIES)…

also Zeit zu leiden, Tee zu trinken (favourite: Pukka Tee und aus dem Supermarkt Bad Heilbrunner Süßholz mit Holunder)…. eine Zeit, in der Kaffee mir wirklich tagelang bah war (kenn ich gar nicht so)…

eine Zeit mit einer Reise in die Vergangenheit (wer kennt sie noch, die DREIBEINIGEN HERRSCHER oder TRIPODS?) es war fantastisch, allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, als wir merkten, dass nach 25 Folgen Schluss war, aber die Geschichte nicht auserzählt… einfach mal die nächste Staffel nicht gedreht, die doofe BBC… (NOT GIVING A FUCK right now)

Christmas Special von Downton Abbey war wie gewohnt angenehm, aber irgendwie plätschert die Serie wie ein guter alter Freund vor sich hin, entspannend, aber nicht wirklich fesselnd. Schade.

2 Märchengruselkindergeisterfilme habe ich entdeckt:

Bitte sehr: Das Geheimnis der Mondprinzessin und Die Kamine von Green Knowe

und weil ich soviel mein Sofa genutzt habe, habe ich auch alle Tatorte gesehen, wobei der Münchner der Beste war.

Und gelesen hab ich auch. Die blaue Periode quasi. Hinter dem Blau und Meine Sonne, mein Mond und meine Sterne von Alexa von Heyden. Nichts dolles aber erfrischend ehrlich und auch sehr traurig, aber für meinen Zustand angenehm schnell zu lesen, mit interessanten Themen. Kann man mal machen…

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Das 1. Bild zeigt übrigens den verdammt g++len Flow one Quote a day Calendar. Meine kleine Freude jeden Tag.

Ja, auch ein bißchen Freude. Das Gefühl, nicht mehr erbrechen zu müssen, wenn man eine Flasche Mineralwasser mit Kohlensäure nur ansieht, das Gefühl, das so fiese Halsschmerzen, die einen nachts zum Weinen bringen (trotz gehöriger Ladung Ibu) doch weggehen können, das Gefühl, dass man überlebt. Wehleidig? kann ich sein. Diesmal ging es so gerade, vielleicht weil ich einfach aushalten musste (muss). Das Gefühl, aufrecht sitzen zu können, unbeschreiblich. Das Gefühl, wieder im Bett (flach) schlafen zu können, statt hochgebettet auf dem Sofa in einer unmöglichen Körperhaltung, DANKBAR.

Dann noch die Ereignisse in Paris, die mich so aufgewühlt haben. Pressefreiheit, Meinungsfreiheit eines der wichtigsten Güter der Demokratie, sie macht die Würde des Menschen unantastbar. Und das ist verletzt worden, das tut weh, da will man gar nicht hinsehen. Erst der Pegidascheiss, jetzt das. 2015, was ist mit dir los? ich versteh dich nicht, hab mich aber auch rausgezogen aus dir (unfreiwillig zwar) und was ich jetzt so mitbekomme, gefällt mir nicht!

die Hoffnung stirbt ja zuletzt, sagt man. Aber im Moment ist es nicht so einfach, die Zukunft lachend zu begrüßen, im Vertrauen darauf, dass das Leben einen weiterhin so positiv überrascht. Wahrscheinlich das Älterwerden takes its toll. Erkannt habe ich schon, das Älterwerden nichts mit Weiserwerden zu tun hat, oder vielleicht doch?

2015, überrasch mich! Mit Liebe, Mit Hoffnung, mit Schönem, mit Gesundheit mit Katharsis, mit Klarheit, mit Haltung! Ich wäre dann jetzt bereit. Und trinke dann mal Kaffee!

2 Gedanken zu “The Subtle Art of not Giving a Fuck- oder die ersten Tage des Jahres 2015 (+Motzerei und vielen Ideen, falls Ihr mal… äh, dazu jetzt mehr)

  1. Lb *Fidi***

    …bin auch seit 3 Wochen, mit der fiesssssesten Halserkrankung – mit Schmerzen – seit ich denken kann…krank und kann es mitfühlen => das KRANKSEIN ;-(

    Wünsche DIR, ein Gesundes NEUES JAHR…mit viel postivem:

    „Unser Wille ist nur der Wind, der uns drängt und dreht; weil wir selber die Sehnsucht sind, die in Blüten steht.‘‘

    Rainer Maria Rilke * ♥umärmelndDeinenBLOGsehrschätze*

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